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Predictive Maintenance der Köhlbrandbrücke

Projekt "smartBridge"

Das Projekt „smartBridge“ ist ein von der HPA initiiertes Projekt, welches die digitale Transformation im Bauwesen begleiten sowie innovative Konzepte fördern möchte. Innerhalb des Projektes sollen, gruppiert um fachliche Kerninhalte, diverse operative, strategische, teilweise forschungsgetriebene Pilotanwendungen umgesetzt werden. Der Kerninhalt von smartBridge besteht darin, eine sensorgestützte Zustandsbewertung in quasi Echtzeit an Bestands-Brückenbauwerken zu pilotieren. Die Realisierung erfolgt dabei über einen Digitalen Zwilling, verbunden mit einem modular konzipierten, adaptiven System zur Zustandsbewertung. Die Umsetzung des Projektes und seiner Kerninhalte erfolgt an der Köhlbrandbrücke als Großdemonstrator. Das ausgewählte Bauwerk ist eine 1974 erbaute, aus mehreren Teilbauwerken bestehende Großbrücke über den namensgebenden Elbzufluss im Hamburger Hafengebiet.

1970

wurde die Köhlbrandbrücke erbaut

35.000

Fahrzeuge passieren täglich die Köhlbrandbrücke

2030

soll dieses Wahrzeichen Hamburgs durch einen Tunnel ersetzt werden

700

IoT Sensoren wurden schon verbaut, um das Pilotprojekt smartBridge zu ermöglichen
Zusammengefasst

Die sanierfällige Köhlbrandbrücke soll mithilfe von Daten aus IoT-Sensoren einen Digitalen Zwilling erzeugen, welcher anfallende Reperaturen im vorhinein bestimmt

Digitale Zwillinge jeglicher Art werden von der Industrie vermehrt eingesetzt, um verbesserte Simulationen und Prognosen zu erstellen und Echtzeit-Daten zu erfassen. Mit über 700 Sensoren möchte hier die HPA sensorgestütztes Monitoring an der Köhlbrandbrücke einsetzen. Durch “Prädiktive Instandhaltung” kann so genau ermittelt werden, wann Reparaturarbeiten nötig sind.

Motivation hinter dem smartBridge Projekt

Erhaltungsmaßnahmen, Ersatzneubauten und Havarien verursachen heute nahezu immer schwere Störungen im Verkehrsfluss. Hafenwirtschaft, Sondertransporte, Spediteure und Pendlerverkehr erwarten jedoch durchgängig hohe Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Infrastruktur. Außerdem führt Mobilität 4.0, bestehend aus Mobility as a Service, der Kommunikation zwischen Mobilität und Infrastruktur, autonomer Mobilität und weiteren neuen Technologien, potentiell zu bisher unbekannten Nutzungsintensitäten

Um diese Entwicklung frühzeitig aufzugreifen und aktive mitzugestalten sieht sich die HPA als Infrastrukturbetreiber in der Rolle, neue Technologien wie digitale Zwillinge zu nutzen, um langfristig den Verkehrsfluss im Hafen zu verbessern.

Ziele & Vorteile
Stand 2020
Nächste Schritte
Hier findest du das Paper zum Projekt smartBridge

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