Daten haben enorme Relevanz bei der digitalen Transformation in der See- und Schifffahrtsindustrie

Die Digitalisierung ist in der See- und Schifffahrtsindustrie längst angekommen. Eine neue Studie der Branchenanalysten von IDS haben nunmehr in einer weltweiten Umfrage der maritimen Branche die Fortschritte als auch Herausforderungen festgehalten.

Das Daten das neue Öl sind, ist nicht neu und hat bereits The Economist in einem Beitrag im Jahr 2017 getitelt. Das die Digitalisierung die Veränderung der maritimen Branche treibt auch nicht. Das die Digitalisierung allerdings in den absoluten Fokus rückt und nunmehr sogar die Etablierung einer Stiftung für Datenverwaltung zur erfolgreichen digitalen Transformation in der maritimen und Schifffahrtsindustrie gefordert wird, aber schon. Auf diese Entwicklung machen die Branchenexperten von IDC in ihrem neuen Whitepaper aufmerksam. Neue Geschäftsmodelle und sich entwickelnde digitale Ökosysteme werden sich zunehmend aus Basis von Daten etablieren. Die Tatsache, dass die Kundenerwartungen in der Branche steigen, erfordert die nutzenstiftende Verwertung von Daten. Erfolgreiche Unternehmen sollten daher eine geeignete Umgebung zur Datenverwaltung schaffen, bereit zur Kollaboration sein sowie entsprechende Fähigkeiten in diesem Bereich aufbauen, um nachhaltig und langfristig erfolgreich den digitalen Wandel zu bestreiten.

“Data is the new oil”

Während in dem ursprünglichen Artikel von The Economist der “data is the new oil”-Vergleich in den Bezug zu vorherschenden und dominierenden Monopolen gesetzt wurde, hat das Zitat sich in der Wahrnehmung im Laufe der Zeit gewandelt: Die Gleichstellung von Öl und Daten ist heute stärker als erforderlicher Schmierstoff und wichtige Ressource des modernen Unternehmertums zu sehen und rückt in den Fokus, da das Potenzial aus Big Data mittels künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Datenanalysen sinnvolle und nutzenstiftende Mehrwerte für die Unternehmen versprechen.

Interessant ist an der Metaphaer auch, dass der Prozess – von der Datenerzeugung über die Bereitstellung bis hin zur Nutzung – mit dem des Öls gleichgesetzt werden kann. Ähnlich wie Daten muss das Öl aufwendig erkundet, erschlossen und gefördert werden, bevor es der Nutzung zugeführt werden kann. Ebenso der Prozess zur Verfeinerung und Verarbeitung deckt sich mit heutigen Data-Driven-Company-Ansätzen. zu letzt zeigt sich der sehr plastische Vergleich, dass es ohne Öl, dass die Maschinen am Laufen hielt, keine industrielle Revolution gegeben hätte. Genauso gibt es heute dutzende sinnvolle Anwendungsbeispiele, wie Daten verwendet und verwertet werden können. Daten sind wie Öl: der Rohstoff der Zukunft, der einen ebensolchen Einfluss auf die Welt haben wird, wie damals das Öl.

Die Branchenanalysten von IDC haben eine weltweite Umfrage bei See- und Schifffahrtsunternehmen (einschließlich Verladern, Schiffseignern und -betreibern, Frachteigentümern, Terminalbetreibern und Hafenbehörden) durchgeführt, um zu verstehen, welche Ansätze sie verfolgen, um die notwendigen Grundlagen für das Datenmanagement zu schaffen, welche Fortschritte sie bisher gemacht haben und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. In ihrem neu veröffentlichten Whitepaper fassen sie die Erkenntnisse, Analysen zusammen und geben eine Empfehlung zu verschiedenen Themen ab.

  • Daten als Aktivposten, der umsetzbare Erkenntnisse liefert und Unternehmen vorantreibt
  • Workflow-Automatisierung
  • Wertvoll: wachsenden Datenmengen in der digitalen Welt
  • Lösung von Problemen auf Basis von tief verwurzelten Daten
  • Das Potenzial der Cloud
  • Verwaltung mehrerer Datenquellen sowie die Stammdatenverwaltung

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